Katholische Kindertageseinrichtungen Hochsauerland-Waldeck gGmbh
Kath. Kindertageseinrichtung St. Elisabeth Brilon
Headerimage Hochsauerland-Waldeck
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St. Martin in Coronazeiten

 

Tolle Laternen zum Martinsfest gebastelt

 

 

 

In diesem Jahr wurde das St. Martinsfest in der Kita St. Elisabeth aufgrund der Hygienebestimmungen ein wenig anders gefeiert als sonst.

 

Am Nachmittag hörten die Kinder die Martinslegende anhand des Kamishibai-Erzähltheaters.

 

Auf Gruppenebene zogen die Kinder dann mit ihren bunt gebastelten Laternen ( Regenbogen und Wolke, Dinos, Einhorn, Gänse, Handabdrücke, Fische, Minions, Monster und Igel) auf Gruppenebene über den Spielplatz und durch die Turnhalle. Die Motive hatte das Kinderparlament jeder Gruppe zuvor ausgewählt und die Kinder hatten fleißig, erstmals ohne Unterstützung der Eltern, die Laternen gebastelt. Dann wurde sich bei Lebkuchen und Spekulatius und heißem Tee gestärkt.

 

 

 

Da die Familien in diesem Jahr leider nicht mitfeiern können, gab es für alle Kinder zum Abschluss eine Überraschungstüte für zu Hause.

 

Hier fanden die Kinder ein Gebet, ein Fingerspiel, ein Ausmalbild, eine Packung Plätzchen zum Teilen, ein Teelicht, das die Welt erleuchtet und einen Teebeutel, der die kalten Novembertage erwärmt.

 

In gemütlicher Runde können die Familien nun zu Hause "feiern". Besonders die Kinder und Erzieherinnen, die aktuell leider in Quarantäne sind, grüßen alle herzlich. Mit ihnen wird das Martinsfest später nachgefeiert.

 

 

 

 

 

Ausflug in den Wald

 

Einen tollen Ausflug in den Ratmersteinwald machten die Kinder der Elefantengruppe am 10.11.

Hier gab es viel zu entdecken und dann wurde der große Felsen "erklettert"

 

Schreiben Ministerium 6.11.

Informationen für Eltern
deren Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden
 
Informationen für Träger, Leitungen, Personal
von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen 
 
Aktuelle Entwicklungen des Infektionsgeschehens und Auswirkungen auf die Kindertagesbetreuung
 
Im Monat November werden ein weiteres Mal große Teile des gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebens zeitlich begrenzt heruntergefahren. Die Angebote der Kindertagesbetreuung sind davon nicht betroffen. In der Fläche bleibt die Kindertagesbetreuung im rechtlichen Sinne im Regelbetrieb und somit für alle Kinder offen. Es ist ein Regelbetrieb in einer Pandemie und somit unter einzigartigen Bedingungen. Seitens der Träger sind wir gebeten worden, die Empfehlungen zur Kindertagesbetreuung in Zeiten der Corona-Pandemie vom 17. August 2020 noch einmal an wichtigen Stellen in Erinnerung zu rufen und auch auf aktuelle Ausprägungen hinzuweisen. Im Folgenden erhalten Sie daher heute ergänzend zu den Empfehlungen eine Darstellung zu den Themen:
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 Umgang mit Krankheitssymptomen  Lüften und Lufthygieneanlagen  Masken
 
Zum Umgang mit Krankheitssymptomen und zum effizienten Lüften sind ein Fließschema und ein Infoblatt beigefügt, die hoffentlich in der praktischen Arbeit und der Zusammenarbeit von Eltern mit der Kindertagesbetreuung unterstützt. 
 
Umgang mit Krankheitssymptomen Insgesamt haben wir positive Rückmeldungen zu unseren Empfehlungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen erhalten, die wir in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsbereich und den nordrhein-westfälischen Landesverbänden des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte erstellt haben. Mit den aktuellen Entwicklungen möchten wir dennoch deutlich auf den an erster Stelle stehenden Grundsatz verweisen: Kranke Kinder gehören nicht in die Kita oder in die Kindertagespflegestelle. In den Empfehlungen ist dies wie folgt definiert: Kinder mit Fieber und/oder Symptomen, die nach Einschätzung der Eltern und der Einrichtung oder Kindertagespflegestelle auf eine akute, infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, sollen nicht betreut werden. An dieser Stelle sei noch einmal ausdrücklich an die Eltern appelliert, ihre Kinder zum Schutz der Beschäftigten und der anderen Kinder in diesem Fall nicht in die Betreuung zu bringen. Die Personalsituation in den Kindertageseinrichtungen ist durch die Pandemielage (dauerhafter Ausfall von Personen mit erhöhtem Risiko, Quarantänen, Wartezeit nach Testungen, Infektionsfälle) teilweise angespannt. Jede Ansteckung untereinander mit Grippe- oder Erkältungsviren oder anderen ansteckenden Krankheiten kann vor Ort zu Einschränkungen des Betreuungsangebotes bis zur Schließung einer Einrichtung führen. Vor diesem Hintergrund gilt weiterhin, dass die Einrichtung oder die Kindertagespflegeperson die Betreuung ablehnen kann, solange ein Kind aus ihrer Sicht Krankheitssymptome zeigt, die eine verantwortungsvolle Betreuung ausschließen. Die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen haben hier weiter die volle Rückendeckung des Kinder- und Jugendministeriums. 
 
 
 
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Lüften und Lufthygieneanlagen Das Lüften von Innenräumen ist und bleibt eine ganz wesentliche Maßnahme zur Reduzierung des Infektionsrisikos durch virushaltige Aerosole. Wir haben das mehrfache, tägliche Lüften seit Aufnahme des eingeschränkten Regelbetriebes immer wieder empfohlen und diese Empfehlung bleibt auch bei den nun niedrigeren Temperaturen bestehen. Wichtig für die kältere Jahreszeit ist hier das richtige Lüften. Das Umweltbundesamt (UBA) hat eine Empfehlung zum Luftaustausch und effizientem Lüften in Schulen erarbeitet, die in ihren Empfehlungen an vielen Stellen auf die Kindertagesbetreuung übertragbar ist. www.umweltbundesamt.de/richtig-lueften-in-schulen  
 
Das UBA empfiehlt, pro Stunde dreimal die Raumluft gegen Frischluft auszutauschen, d.h.:  Alle 20 Minuten mit weitgeöffneten Fenstern lüften (Stoßlüften)  Je größer die Temperaturdifferenz zwischen drinnen und draußen, desto effektiver und schneller geht das Lüften. Bei niedrigen Außentemperaturen ist ein Lüften von 3-5 Minuten ausreichend. An warmen Tagen muss länger gelüftet werden.   Noch effektiver ist Querlüften, also das Öffnen durch gegenüberliegende Fenster.  Eine Kipplüftung wird nicht empfohlen, weil dadurch kein ausreichender Luftaustausch stattfindet.
 
Im Hinblick auf die Herbst- und Wintermonate möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass bei richtigem, d.h. kurzem Stoß- und Querlüften der Räume, die Temperatur im Raum nur wenig absinkt und nach dem Schließen der Fenster rasch wieder ansteigt. Trotzdem bleibt das Lüften in der kälteren Jahreszeit selbstverständlich, und gerade in der Kindertagesbetreuung, mit einem erhöhten zusätzlichen Aufwand verbunden (Aufsicht bei geöffneten Fenstern, Timing des Lüftens, ausreichende Bekleidung der Kinder, ggf. Umkleidesituation etc.). 
 
Viel diskutiert in den vergangenen Wochen ist der Einsatz von Lufthygieneanlagen – von der Luftfilteranlage bis zu mobilen Raumluftfiltern. Vielfach wurde auch gefordert, mit Luftfilteranlagen die Probleme der Corona-Pandemie zu lösen. Zu den mobilen
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Raumluftfiltern empfiehlt hier das UBA allerdings weiterhin ein regelmäßiges Lüften. Mobile Luftreinigungsgeräte könnten das aktive Lüften nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzend eingesetzt werden. Vor diesem Hintergrund sehen wir nach bisherigen Erkenntnissen den Einsatz entsprechender Anlagen nicht als flächendeckenden Lösungsansatz in der Kindertagesbetreuung. Im Rahmen des Kita-Helfer-Programmes war und ist aber eine Anschaffung von Lufthygieneanlagen im Rahmen der bestehenden Fördervoraussetzungen möglich, wenn der Träger dies entsprechend beantragt.
 
Masken In Bezug auf das Tragen von Masken ist gegenwärtig geregelt, dass alle Erwachsenen im Umgang miteinander eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten ist. Das gilt für die Beschäftigten und Kindertagespflegepersonen untereinander, zwischen den Beschäftigten bzw. Kindertagespflegepersonen und den Eltern und den Beschäftigten bzw. Kindertagespflegepersonen und Externen (z.B. Lieferanten, Handwerkerinnen). Beschäftigte in der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegepersonen, die sich in der Betreuungssituation mit dem Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung sicherer fühlen, sollten jederzeit davon Gebrauch machen können. Eine Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung in der Betreuungssituation kann auch trägerseitig als Arbeitsschutzmaßnahme oder auch als Maßnahme des örtlichen Infektionsschutzes durch die örtliche zuständige Behörde angeordnet werden. Der Einsatz von Mund-Nasen-Bedeckung oder weitergehender Schutzmasken für Kinder wird unter Hinweis auf Gefahren durch unsachgemäßen Gebrauch (Kinder tauschen Mund-Nasen-Bedeckung etc.) und der damit eher einhergehenden Risikoerhöhung weiterhin ausdrücklich abgelehnt.
 
Das Land wird für die Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflegepersonen 2 Mio. FFP2-Masken zur Verfügung stellen.
 
 
 
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

 

 

 

Schreiben Ministerium 6.11.

An  die Leitungen, die Beschäftigten und die Träger von Kindertageseinrichtungen,
 
die Kindertagespflegepersonen 
 
und die Eltern und Familien
 
 
in Nordrhein-Westfalen 
 
 
 
 
Aktuelle Entwicklungen des Infektionsgeschehens und Auswirkungen auf die Kindertagesbetreuung 
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
seit März leben wir nun mit dem Coronavirus und sind seitdem viele schwierige Schritte miteinander gegangen. Das pädagogische Personal in den Kitas und die Kindertagespflegepersonen haben im Frühjahr die Angebote frühkindlicher Bildung in Zeiten einer nie dagewesenen pandemischen Situation aufrechterhalten und sind im Sinne der Kinder unter großem persönlichen Einsatz die Öffnungsschritte mitgegangen. Neben all den Ängsten, Sorgen und Herausforderungen, die es zu bewältigen galt, wurde unter schwierigen Bedingungen die Rückkehr in den Regelbetrieb herausragend gemeistert. Ohne Ihr Engagement für die Kinder und Ihr beherztes Handeln vor Ort wäre das alles nicht möglich gewesen. Das verdient unseren Respekt. Ich habe das schon oft gesagt, aber ich meine es auch so: Ich danke Ihnen für Ihren großartigen Einsatz!
 
  06.11.2020
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Nun sind wir erneut mit einer hochdynamischen pandemischen Lage konfrontiert. Die aktuelle Situation hat in der Kindertagesbetreuung und bei den Familien in Nordrhein-Westfalen gewiss zu einer großen Verunsicherung geführt. Mit dem Beschluss der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder werden nun im November ein weiteres Mal große Teile des gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebens zeitlich begrenzt heruntergefahren. Die Angebote der Kindertagesbetreuung sind davon ausdrücklich ausgenommen. 
 
Ich habe diese Position sehr früh in dieser Pandemie vertreten und tue dies auch jetzt: Kinder haben ein Recht auf frühkindliche Bildung auch in Zeiten einer Pandemie. Die Zeit des Betretungsverbotes hat uns wie unter einem Brennglas gezeigt, wie unverzichtbar die Frühe Bildung ist. Ein anregungsreiches Umfeld, das freie Spiel und der Kontakt mit Gleichaltrigen, die vertrauensvolle Beziehung zu den pädagogischen Kräften in der Kita sowie zu den Kindertagespflegepersonen, frühkindliche Bildungsangebote und individuelle Förderung, Sprachförderung, notwendige therapeutische Angebote im Umfeld der Kindertagesbetreuung, bis hin zum gemeinsamen gesunden Mittagessen – die Kindertagesbetreuung ist zentraler Bestandteil im Leben der Kinder und ihrer Familien und unverzichtbar für Chancengleichheit, Integration und Kinderschutz sowie für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie ist mehr als systemrelevant.
 
Deshalb habe ich Kindern und Familien bereits im September eine Bildungs- und Betreuungsgarantie gegeben. Es wird keine landesweite Schließung von Kitas und Angebote der Kindertagespflege mehr geben. Was aber auch völlig klar ist, das wissen Sie alle genau wie ich: Das ist ein Regelbetrieb in einer Pandemie und somit unter einzigartigen und extrem herausfordernden Bedingungen. 
 
An jedem Tag müssen in der Kita und Kindertagespflege eine Fülle von Entscheidungen getroffen und zahlreiche Probleme gelöst werden. Das betrifft den pädagogischen Alltag insgesamt, die Ausgestaltung der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kindertagesbetreuung – immer in Abstimmung mit dem Träger und unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens und in Abwägung der Interessen der Beschäftigten, der Kinder, der Eltern und Familien. Das ist keine leichte Aufgabe. Ich will an dieser Stelle dem pädagogischen Personal und den Kindertagespflegepersonen daher noch einmal ausdrücklich den Rücken stärken: Die Lösungen, die Sie vor Ort finden, um Bildung, Erziehung und Betreuung weiter zu leisten und die Entscheidungen, die Sie für den pädagogischen Alltag treffen,
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sind Ausdruck Ihrer fachlichen Expertise und haben die volle Rückendeckung des Kinder- und Jugendministeriums. 
 
Wir wollen Sie in Ihrer pädagogischen Arbeit bestmöglich unterstützen und entlasten. Die Landesregierung hat daher mit dem „KitaHelfer-Programm“ im Sommer ein Programm zur Unterstützung im nicht-pädagogischen Bereich gestartet. Dass dieses Programm so gut angekommen ist, freut mich sehr. Wir bekommen sehr positive Rückmeldungen, dass der Einsatz der Kita-Helferinnen und Helfern die Fachkräfte in den Einrichtungen entlastet und Zeit schafft für die so wichtige pädagogische Arbeit. Ich habe mich sehr für eine Verlängerung eingesetzt und freue mich, dass ich Ihnen jetzt mitteilen kann, dass wir das Programm auch im nächsten Jahr, bis zum Ende dieses Kindergartenjahres am 31. Juli 2021, weiterführen werden. Darüber hinaus werden wir den Kitahelferinnen und Kitahelfern eine anschließende Weiterqualifizierung anbieten.
 
Seit Beginn der Pandemie befindet sich mein Ministerium im regelmäßigen Austausch mit den Trägern der Kindertagesbetreuung, die uns kontinuierlich über die Entwicklungen und über die Rückmeldungen aus der Praxis der Kitas und der Kindertagespflege informiert haben. Wir konnten hier feststellen, dass der Regelbetrieb insgesamt erfolgreich angelaufen ist. Es gab Infektionsfälle, aber es waren keine größeren Infektionsgeschehen in der Kindertagesbetreuung zu beobachten. Auch wissenschaftliche Studien wie die Frankfurter Kita Studie geben bisher keine Hinweise darauf, dass von Kindern ein erhöhtes Infektionsrisiko ausgeht. Das heißt weiterhin nicht, dass Kinder nicht infektiös sind und es nicht auch zu Ansteckungen im Team kommen kann. 
 
Mit dem aktuell wieder dynamischen Infektionsgeschehen und damit steigenden Infektionszahlen haben sich daher auch die Sorgen wieder vergrößert. Fragen im Umgang mit der Pandemie prägen den Alltag in der Kindertagesbetreuung wieder stärker als noch im Sommer. Um Sie hier weiter zu unterstützen, erhalten Sie parallel zu meinem Schreiben Informationen und Materialien. Die individuelle Ausgestaltung muss aber selbstverständlich immer so erfolgen, wie es zu den personellen, räumlichen und pädagogischen Bedingungen des Kindertagesbetreuungsangebotes passt. Außerdem werden wir den Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und den Kindertagespflegepersonen noch einmal 2 Millionen FFP2Masken zur Verfügung stellen.
 
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Mit Blick auf die kommenden Monate ist davon auszugehen, dass angesichts des steigenden Infektionsgeschehens weitere Fragen und Probleme auf uns zukommen werden. Das gilt für die Praxis vor Ort, für die Trägerlandschaft und auch für die Landesverwaltung. Nicht auf alles kann es in dieser aktuell wieder so dynamischen Lage sofort eine Antwort geben. Wir bleiben im ständigen Austausch mit den Trägern der Kindertagesbetreuung, um gemeinsam aktuelle Entwicklungen zu bewerten, Lösungen zu diskutieren und auch zu reagieren. Dabei ist aus unseren Erfahrungen der letzten Monate eines klar: Es gibt leider nicht die eine Lösung gegen diese Pandemie – so sehr wir uns das alle herbeisehnen. Es gibt zahlreiche Bausteine, die von den Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung, den Kindertagespflegepersonen und den Eltern vor Ort verantwortungsvoll umgesetzt werden müssen. Das erfordert auf allen Seiten eine enorme Bereitschaft, sich mit der aktuellen Situation auseinanderzusetzen. All dies stellt an die Kitaleitungen, das pädagogische Personal und die weiteren Beschäftigten, die Kindertagespflegepersonen, aber auch die Eltern extrem hohe Anforderungen. Dass sich alle Beteiligten dem täglich stellen, verdient höchste Anerkennung. 
 
Das gemeinsame Ziel, Kindern den Besuch ihrer Kita, ihrer Kindertagespflegestelle zu ermöglichen, wird uns allen viel abverlangen. In diesem Sinne: Passen Sie aufeinander auf und nehmen Sie Rücksicht aufeinander! Nur in gemeinsamer Anstrengung werden wir diese Situation bewältigen. Wir als Land bleiben dabei auch weiterhin an Ihrer Seite und werden Sie, in enger Abstimmung mit den Trägern, durch diese Pandemie begleiten. 
 
Herzliche Grüße Ihr
 
Dr. Joachim Stamp
 

 

 

Praktikanten

Aktuell machen 3 Praktikanten verschiedener Schulen ein Praktikum bei uns in der Kita.

Das Foto zeigt Praktikantin Emily mit den Kindern der Pinguingruppe beim Malen mit Fingerfarbe.

 

 

 

 

 

 

Laternen basteln

Stolz zeigen einige Kinder der Elefantengruppe ihre Dino und Einhornlaternen.

Auch Minions wurden hier ausgewählt.

Marie aus der Pinguingruppe hat eine tolle Wolkenlaterne mit bunten Regentropfen gebastelt.

 

Die Kinder der Mäusegruppe bastelten in diesem Jahr bunte Fische aus Pappmaschee.

Die Kinder der Bärengruppe bastelten Monster, Gänse und bunt bemalte Laternen mit Handabdrücken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelles 28.10.

Liebe Eltern!

 

Auf diesem Wege möchten wir Sie wieder über einige aktuelle Themen informieren:

 

1.       Bringen und abholen, wenn es noch oder schon dunkel ist

Der Herbst ist da und die Tage werden kürzer.

Bitte bringen Sie die Kinder bei Dunkelheit über die Eingangstür von der Strasse  „Am alten Friedhof“ oder über den Spielplatz, der ebenfalls beleuchtet ist.

Der Gang neben der Kita her an den Mülltonnen vorbei ist nicht ausreichend beleuchtet, daher nehmen die Erzieherinnen die Kinder dann gerne an der Eingangstür in Empfang.

Bitte ggf. klingeln, falls gerade niemand im Flur ist.

 

2.       Verpflegungsportal:

Aufgrund einiger Nachfragen weisen wir darauf hin, dass der Speiseplan immer

unter -Speiseplan als pdf- im Verpflegungsportal eingesehen werden kann.

Bei dem Verpflegungsportal unseres Trägers zum Bestellen des Mittagessens handelt es sich um ein Guthabenverfahren. Bitte bedenken Sie, dass ihr Kind nur mit Mittagessen kann, wenn Geld auf dem Konto aufgeladen ist. (oder Kontoauszug über Aufladung mitbringen, wenn das Geld noch nicht gebucht ist)

Sollte dies nicht der Fall sein, werden die Erzieherinnen die Eltern entsprechend ansprechen und eine Vereinbarung treffen.

Bitte denken Sie auch daran, das Mittagessen für ihr Kind bis morgens 8:45 Uhr selber einzubuchen. Sollte es hierzu Fragen geben, melden Sie sich gerne bei den Erzieherinnen.

Die BuT Bescheinigungen zur Befreiung des Mittagessens müssen ebenfalls fristgemäß in der Kita vorgelegt werden.

 

3.       Schulspiel der Engelbertschule:

Das Schulspiel der Engelbertschule fällt aufgrund der Coronapandemie aus.

Nähere Infos finden Eltern dazu auf der Homepage der Schule.

 

4.       St. Martin:

Die Kinder basteln aktuell ihre Laternen. Am Mittwoch 11.11. machen die Kinder der Mäusegruppe  morgens und die anderen Gruppen nachmittags einen kleinen Martinszug auf unserem Spielplatz.

Bitte die Kinder an diesem Tag nicht vor 15:30 Uhr abholen.

 

5.       Elisabethfeier

Am 19. November feiern wir auf Gruppenebene den Namenstag unserer Kita, die Kinder hören die Elisabeth-legende und essen das Elisabethbrot(Hefezopf)

An diesem Tag brauchen die Kinder kein Frühstück mitbringen

 

6.       Nikolausfeier

Am 7. Dezember feiern wir nachmittags Nikolaus auf Gruppenebene mit den Kindern.

 

 

Aktuelle Informationen zum Corona Virus

Aktuelle Informationen zum "Corona-Virus"

Corona-Schutz in unseren Kitas

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern,

 

Corona stellt uns jeden Tag vor Herausforderungen, wie wir sie bis heute nicht kannten.

 

So sehr wir uns auch alle wieder nach Alltag sehnen, so bitter ist die nüchterne Erkenntnis, dass heute oftmals nichts mehr so ist, wie es war. Und das wird vermutlich auch noch eine ganze Zeit so bleiben. Selbstverständlich gilt dies auch für das Betreuungsangebot in den Kitas Ihrer Kinder.

 

Gerne würden wir Ihnen mit einem einheitlichen Rahmen zumindest bei der Betreuung Ihrer Kinder einen Teil Ihrer Sorgen nehmen. Doch das Virus und die notwendigen Schutzmaßnahmen lassen keine Patentrezepte und langfristigen Planungen zu. Als Träger von über 180 Kitas zwischen Hamm und Siegen ist es daher unser Ziel, im Rahmen der geltenden Verordnungen und unter Berücksichtigung der Infektionslage vor Ort Ihren Kindern die bestmögliche Betreuung und zugleich einen guten Schutz vor dem Virus zukommen zu lassen.

 

Dieser Spagat erfordert allerdings, dass unsere Leitungen mit den Teams und unserer Unterstützung jeweils bestmögliche Lösungen finden. Keine Kita ist wie die andere! Und deshalb unterscheiden sich die Wege, die wir in den einzelnen Einrichtungen gehen, zum Teil sehr grundsätzlich. Das liegt an den verschiedenen Parametern – von der Größe der Einrichtung bis zu den räumlichen Möglichkeiten – diese sind bei den Planungen zu berücksichtigen.

 

In der aktuellen Lage gilt es weiterhin sehr vorsichtig zu sein. Berücksichtigt und umgesetzt werden müssen in jeder Kita selbstverständlich die Allgemeinen Schutz- und Hygienemaßnahmen (Mindestabstand zwischen Erwachsenen, Mund-Nase-Bedeckung bei Unterschreitung des Mindestabstands, Hygienemaßnahmen wie Reinigung von Kontaktflächen, Händehygiene etc.). Eine Rückverfolgbarkeit der Kontakte in den Kitas muss ebenfalls weiterhin gewährleistet sein.

Auch für Kinder mit Krankheitssymptomen gelten die bekannten Regelungen: Kinder, die an Covid-19 erkrankt sind oder in Kontakt mit einer erkrankten Person stehen, dürfen selbstverständlich die Kita nicht besuchen. Über Weiteres entscheidet das örtliche Gesundheitsamt. Kinder mit Fieber und Symptomen einer Infektionskrankheit sollen ebenfalls grundsätzlich nicht betreut werden. Bei Kindern mit Schnupfen soll zunächst 24 Stunden zu Hause beobachtet werden, ob weitere Symptome auftreten, ehe sie in Absprache der Eltern mit der Einrichtungsleitung wieder in die Kita kommen dürfen.

Auch in und nach der Ferienzeit werden wir nahezu tagesaktuell die Vorgaben der zuständigen Behörden und Ministerien berücksichtigen müssen, wenn es um die Entscheidungen geht, ob und wie wir die Kinder von Urlaubsrückkehrern betreuen dürfen. Das lokale Infektionsgeschehen und die politischen Entwicklungen lassen es derzeit nicht zu, dass wir Ihnen im Vorfeld verlässliche Angaben machen können.

 

Wir treffen dabei aber keine willkürlichen Entscheidungen, sondern haben das Wohl und die Gesundheit Ihrer Kinder und auch unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer im Fokus!

 

Bleiben Sie gesund!

 

Zertifikatsübergabe Sprachkita

Sprache ist der Schlüssel

Mit dem Bundesprogramm: „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ stärkt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Franziska Giffey unter anderem die alltagsintegrierte Sprachbildung, inklusive Pädagogik und die Zusammenarbeit mit den Familien.

Die Kita St. Elisabeth in Brilon beteiligt sich seit 2014 an diesem Programm, das nun erfreulicherweise um 2 Jahre bis Ende 2022 verlängert wurde.

Allen Kindern sollen von Anfang an von guten Bildungschancen profitieren. Mit den Mitteln konnten zusätzliche halbe Fachkraftstellen in Kitas und in der Fachberatung gefördert werden. Die prozesshafte Weiterentwicklung der pädagogischen Qualität in Kitas kommt nicht nur den Kitateams zugute, sondern ganz entscheidend den Kindern und Familien. Somit setzt das Programm einen Meilenstein in der gerechten Teilhabe aller an Bildung.

Kitaleitung Manuela Elias und Sprachförderkraft Miriam Oliveira können Ende Oktober die Zertifikate für die erfolgreiche Durchführung des Programms in Empfang nehmen, begleitet wurden sie von Fachberaterin Magdalena Scheer vom DICV Paderborn.

Regelmäßig haben sie sich in den vergangenen 4 Jahren im Rahmen von Teamsitzungen, während der Arbeitstreffen mit den Kolleginnen anderer Sprachkitas in Paderborn oder bei persönlichen Besuchen von frau Scheer über die Qualität der verschiedenen Prozesse ausgetauscht und diese evaluiert.

Die Zertifikatsübergabe möchte die Kita zum Anlass nehmen, zurückzuschauen und gemeinsam die nächsten Schritte zu planen.

Alle Menschen sind gleich, aber dich und mich gibt`s nur einmal

Zu diesem Motto, das für alle Kitas im Erzbistum ausgeschrieben ist, führte die Kita im Februar dieses Jahres eine Projektwoche mit den Kindern und Eltern durch.

Aufgrund der vielen positiven Rückmeldung wird es im neuen Jahr 2021 vom 22.-26. März eine weitere Projektwoche zum Thema geben.

Hier standen verschiedene -religiöse- Bilderbücher im Mittelpunkt, in denen die Einzigartigkeit jedes einzelnen Menschen deutlich wurde und die dann auf kreativste Weise mit den Familien bearbeitet wurden. (Religiöser Nachmittag, Kennenlernen des Petrusbrunnens, Besuch an der Moschee, Gesichtermemory, Körpercollagen, Kamishibai-Erzähltheater...)

Gut in Erinnerung geblieben ist den Kindern auch der Tag der Mehrsprachigkeit am 21.2.

Hier besuchten die Kinder den Buchladen Podszun und eine Mutter las das Bilderbuch vom kleinen Eisbären auf kurdisch vor, Frau Podszun höchstpersönlich übersetzte dann ins deutsche. Auch ein Besuch im Verlagshaus Podszun stand für die Kinder der Kita St. Elisabeth auf dem Programm.

Mehrsprachigkeit im Blick

Mehrsprachigkeit hat einen hohen Stellenwert in der Kita, aktuell wachsen 55 der 77 Kinder mehrsprachig auf.

Unterstützung finden die pädagogischen Fachkräfte im Alltag im „Dolmetscher für Erzieherinnen“ vom Cornelsen Verlag oder im Bildbuch: Kitaalltag- Bildgeschützte Kommunikation mit Eltern in der Kita- vom Bundesministerium.

Gerne arbeitet die Kita auch mit dem Fachdienst für Migration des Caritasverbandes Brilon- Frau Simone Geck- zusammen, sie unterstützt Flüchtlingsfamilien beim Ankommen in der Kita.

Zusammenarbeit mit der Hörfrühförderung der LWL Moritz von Büren Schule

In der Kita wird seit 2 Jahren auch ein gehörloses Kind im Rahmen der Inklusiven Erziehung betreut.

Es lernt nun anhand der Metacom Symbole die Gebärdensprache, was auch für die Erzieherinnen und natürlich die Kinder - eine neue und spannende Herausforderung darstellt.

Coronabedingt kann aktuell die wöchentliche Buchausleihe der evangelischen Bücherei in der Kita nicht wie gewohnt stattfinden.

Um die Lesefreude der Kinder zu fördern, findet nun aber wöchentlich auf Gruppeneben ein Lesenachmittag statt.

Hier kommen auch die von der Sparkasse und vom Rotaryclub gespendeten Bilderbücher und Kamishibai Erzähltheater Karten oft  zum Einsatz.

Auch die Kleinsten der Kita (aktuell 10 Monate) erfreuen sich an den „unkaputtbaren“ Baby- Pixi Büchern zu den verschiedensten Themen.

Nach den Herbstferien werden die Kinder dann auch wieder das Sprachdachs-Bilderbuchkino in der Stadtbibliothek besuchen.