Katholische Kindertageseinrichtungen Hochsauerland-Waldeck gGmbh
Kath. Kindertageseinrichtung St. Elisabeth Brilon
Headerimage Hochsauerland-Waldeck
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U3 Betreuung (Kinder unter 3 Jahren)

Familienzentrum Kita St. Elisabeth in Brilon eröffnet Gruppe für Kinder ab 4 Monate

Um zukünftig auch den Bedürfnissen der Kleinsten  gerecht zu werden, wurde mit Beginn des  Kindergartenjahres 2018  eine neue Gruppenform in der Kita St. Elisabeth eröffnet. Dort werden Kinder ab 4 Monaten in einer Gruppe mit 10 Kindern  betreut, freut sich Kitaleitung Manuela Elias.

Die drei Vollzeit- Fachkräfte der Gruppe Teresa Sprenger, Lara Habermann und Nadine Gockel sind  als Kindheitspädagogen und Erzieherin ausgebildet.

 

 In der viergruppigen Einrichtung in Trägerschaft der Katholischen Kindertageseinrichtungen Hochdauerland Waldeck gem. GmbH werden aktuell 76 Kinder überwiegend ganztags betreut.

Durch die umfangreichen Umbau-und Renovierungsarbeiten mit über 300.000.00€ im vergangenen Jahr wurde das Raumangebot entsprechend erweitert, berichtet Propst Dr. Reinhard Richter.

Durch den Auszug von Pastor Drees aus  der Wohnung über der Kita wurde die Mitnutzung auch dieser Räume nach umfangreichen Umbauarbeiten für die Kita ermöglicht.

 

Bereits in der Raumgestaltung der neuen Gruppe wird auf die besonderen Bedürfnisse  eingegangen. Der große Bewegungsdrang findet Berücksichtigung in unserem Nebenraum, der als Bewegungsraum genutzt wird, aber auch im Gruppenraum, der viel Platz lässt um zu laufen, krabbeln oder mit Fahrzeugen zu fahren.

 Auch das Bällebad und die Schaumstoffpodeste bieten den Kindern Möglichkeiten sich auszutoben und ihre koordinativen Fähigkeiten kennen zu lernen und zu stärken. Des Weiteren steht der Gruppe ein direkt angrenzender, abgetrennter Außenbereich zur Verfügung.

Dort haben sie die Möglichkeit das Außengelände zuerst im geschützten Bereich zu erkunden, bevor sie später auch mit den anderen Gruppen auf dem großen Außengelände spielen können.

Das Mobiliar wurde an die Körpergröße der Kinder angepasst, so wurden extra kleinere Tisch und Stühle mit der Sitzhöhe 22 cm oder 26 cm angeschafft. Außerdem bieten viele Teppiche die Gelegenheit zum Krabbeln, Bauen und Spielen. Auf den naturwissenschaftlichen Bildungsbereich wurde ein besonderes Augenmerk gelegt. Durch die Anschaffung eines Aquariums können die Kinder die Pflege von Lebewesen aktiv miterleben.

Der Tagesablauf ist auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt. So wird beispielsweise bereits um 11:30 Uhr Mittag gegessen, sodass die Kinder wie in ihrer häuslichen Umgebung bereits frühzeitig ihren Mittagsschlaf halten können. Dieser findet im direkt anliegenden Schlafraum in einer liebevoll gestalteten Umgebung statt. Jedes Kind hat dort ein eigenes Bett.

Wie auch in den anderen Gruppen finden auch in dieser Gruppe bei der täglichen pädagogischen Arbeit alle Bildungsbereiche Berücksichtigung. Einmal in der Woche findet am Nachmittag für die U3 Kinder musikalische Früherziehung statt.

Die Eingewöhnung findet  nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell sanft ein. Dort stehen alle Fachkräfte  in engem Kontakt mit den Bezugspersonen, um jedem  Kind individuell einen guten Einstieg zu ermöglichen

 

Anmeldungen für das neue Kindergartenjahr 2019/20 nimmt die Kita schon jetzt gerne entgegen.

Alle, die sich die Räume gerne anschauen möchten, sind ebenfalls herzlich willkommen.

Spielpatz U3

Nachdem die Spielgeräte für die älteren Kinder auf dem Spielplatz eingezäunt wurden, können sich die unter 3 jährigen auf dem gesamten Außengelände bewegen.

Familienfotoalben

Um Sie und ihr Kind zu Beginn der Kindergartenzeit gut kennenzulernen, gestalten wir gemeinsam mit Ihnen Fotoalben, die sich die Kinder auch während der späteren Kindergartenzeit mit den anderen Kindern immer wieder gerne anschauen.

Erstes gemeinsames Spiel auf dem Bauteppich- mit den Fotoalben

Eingewöhnung

Die Eingewöhnung in unserer Einrichtung findet nach dem Berliner Eingewöhnungsmodel statt.

Für Kinder ist es eine große Herausforderung, sich an eine neue Umgebung zu gewöhnen und eine neue Beziehung zu fremden Personen aufzubauen. Dabei benötigen sie die Hilfe und Unterstützung einer Bezugsperson. Das kann ein Elternteil oder eine vertraute Person aus der Familie sein.

 

Deshalb arbeiten wir, bei der Eingewöhnung unserer „neuen Kinder“, nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“.

Das heißt:

Die Bezugsperson hält sich mit dem Kind 3 Tage lang, jeweils 1 Stunde in der Einrichtung auf. Dabei verhält sie sich passiv, ist aber der „sichere Hafen“ für das Kind. Die Fachkraft versucht in der Zeit, vorsichtig über Spielangebote Kontakt zum Kind aufzubauen. Am vierten Tag entfernt sich die Bezugsperson nach einiger Zeit aus dem Gruppenraum, nachdem sie sich vom Kind verabschiedet hat.

 

Lässt sich das Kind schnell von der Fachkraft ablenken und beruhigen, sollte die erste Trennung etwa 30 Minuten betragen. Dann kehrt die Bezugsperson wieder zurück. Die Trennungszeit sollte nun täglich etwas verlängert werden.

 

Wirkt das Kind verstört oder beginnt zu weinen und lässt sich nicht von der Fachkraft trösten, kehrt die Bezugsperson sofort wieder zurück.

Der nächste Trennungsversuch findet dann erst am 7. Tag statt.

 

Die Stabilisierungsphase beginnt mit dem fünften Tag (8 Tag). Die Fachkraft bietet sich immer mehr als Spielpartner an und baut eine sichere Bindung zum Kind auf. Ebenfalls verlängert sie die tägliche Trennungsphase und die Anwesenheit des Kindes in der Einrichtung.

 

In der Schlussphase der Eingewöhnung ist die Bezugsperson nicht mehr in der Einrichtung anwesend, jedoch jederzeit erreichbar. Die Fachkraft wird nun als „sichere Basis“ vom Kind akzeptiert, d. h. es lässt sich auch nachhaltig von ihr trösten. Das Kind ist nun bereits einige Stunden täglich in der Einrichtung. Es hat den Alltag kennen gelernt und ist dabei, sich in die Gruppe zu integrieren.